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Spaghetti Maillard

Wer kocht nicht gerne und oft mit Nudeln. Nicht nur, dass sie schnell zubereitet sind sondern anscheinend gibt es auch quasi unbegrenzt viele und dabei einfache Rezepte, die sich zubereiten lassen. Auf etwas (für mich) ganz neues bin ich drüben bei  Hight Foodality und Lamiacucina gestoßen: Spaghetti Maillard. Der Name leitet sich von dem Chemiker Louis Camille Maillard ab, der im letzten Jahrhundert, die nach im benannte Maillard-Reaktion entdeckt und beschrieben hat. Dabei werden Aminosäuren und reduzierende Zucker unter Hitzeeinwirkung in neue Verbindungen umgewandelt. Das Prinzip kennt jeder vom Backen beim Brot oder auch bei der Herstellung von Pommes. Das Prinzip lässt sich auf der anderen Seite jedoch auch auf Spaghetti anwenden. Dazu werden diese vor dem Kochen für knapp 10 Minuten im Backofen erhitzt. Dabei findet die charakteristische braune Verfärbung der Nudeln statt, die dabei herrlich duftende Haselnuss- und Röstaromen von sich geben. Auch im Geschmack erhalten die Nudeln so eine deutlich kräftigere Note. Passend dazu gab es eine Lauch-Sahne-Soße. Absolut empfehlenswert!
Zutaten:
500 g Spaghetti (100 % Hartweizengrieß!)
3 große Stangen Lauch
2 Knoblauchzehen
Öl, Salz, Pfeffer
75 g Feta
200 ml Sahne
Spaghetti nach der Maillard-Reaktion
1) Ofen auf 180°C vorheizen. Die Spaghetti auf ein Gitterrost geben und für knapp 10 Minuten im Ofen lassen. Ab und zu ein wenig durchmischen und wenden, so dass wenn möglich alle Spaghetti eine gleichmäßige Bräunung erhalten.
Spaghetti vor der Maillard-Reaktion
2) Lauch gründlich reinigen und in dünne Streifen schneiden. Die grünen Ringe in kochendem Wasser für 2-3 Minuten blanchieren. Knoblauch abziehen und klein hacken.
3) Knoblauch in etwas Öl anbraten und anschließend den weiten Lauch hinzugeben und für einige Minuten dünsten. Wenn der Lauch beginnt warm zu werden Temperatur erhöhen und mit der Sahne löschen. Grünen Lauch unterheben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.
4) Spaghetti in kochendem Wasser garen (dauert ein wenig länger als sonst). Feta zerbrösel und die hälfte unter die Lauchsauce heben. Nudeln abgießen und mit der Sauce vermischen.
Mit Feta servieren. Ergibt 4 große Portionen

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6 Kommentare

  • Antworten
    Eule
    8. November 2011 at 9:44

    Das klingt ja total abgefahren! Das teste ich doch gleich morgen mal!! (Heute gibts klassich Kartoffeln und Rotkohl)

  • Antworten
    Gourmande
    8. November 2011 at 9:46

    das hört sich total spannend an! merk ich mir! 🙂

  • Antworten
    Julia
    8. November 2011 at 11:26

    Von dieser Methode habe ich auch noch nie gehört. Klingt aber total interessant und wird beim nächsten Nudelnkochen gleich ausprobiert. 🙂

  • Antworten
    The Vegetarian Diaries
    9. November 2011 at 12:17

    @eule
    ich bin gespannt, ob es dir auch so gut schmeckt!

    @gourmande
    geht vor allem so extrem einfach 🙂

    @julia
    funktioniert bestimmt auch mit anderen nudelsorten, wobei es sein kann, dass das ganze dann nicht so schön gleichmäßig wird.

  • Antworten
    Anonym
    16. September 2013 at 17:26

    Danke für diese einfache, aber geniale Rezept – schon der leicht nussige Duft, der durch die Wohnung zieht, wenn die Nudeln langsam braun werden, macht Apettit auf dieses tolle Spaghettigericht. Ich hatte vorher noch nie von dieser Zubereitungsart gehört und war sehr begeistert vom Ergebnis. Ich koche es regelmäßig und empfehle es auch gern weiter. Liebe Grüße, Elkie

    • Antworten
      vegetarian
      18. September 2013 at 12:13

      bitteschön! ja, ich war genauso angetan, als ich es zum ersten mal gemacht habe. der duft, der dann durch die wohnung zieht, entschädigt schon vollständig für den kleinen "extra-aufwand" 🙂

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