One-Pot Pasta nach Martha Stewart


Als ich diesem Gericht das erste Mal über den Weg gelaufen bin, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es überhaupt funktioniert, geschweige denn noch gut schmeckt. Und das obwohl es ja fast schon nahe liegend ist, dass man alle Zutaten auch einfach zusammen kochen lassen kann, als verschieden Töpfe dafür zu verwenden. Wenn ihr also mal wieder ein schnelles Nudelgericht mit minimalem Aufwand zubereiten möchtet, seid ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Nach einer Vorlage von niemand geringerem als „Martha Stewart„.
5 from 1 reviews
One-Pot Pasta nach Martha Stewart
 
Autor:
Rezepttyp: Pasta, Schnell, Einfach
Zutaten
  • 170 g Spaghetti
  • 170 g Cocktailtomaten
  • ½ Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tl Oregano
  • 525 ml Wasser
  • (frischer) Basilikum
Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und grob hacken. Cocktailtomaten gründlichen reinigen und halbieren oder vierteln. Alle Zutaten in einen großen Topf geben und mit dem Wasser übergießen. Zum kochen bringen und anschließend für knapp 10 Minuten leise köcheln lassen und dabei regelmäßig umrühren.
Ergibt 1 große Portion

 


Häufige gestellte Fragen zum Thema ‚One Pot Pasta‘

Funktioniert das überhaupt?

Auch wenn man im ersten Moment ein wenig skeptisch ist, funktioniert das Rezept. Die Flüssigkeitsmenge muss so mit den restlichen Zutaten abgestimmt sein, dass die Pasta durch ist, wenn quasi alle Flüssigkeit verbraucht ist. Die oben im Rezept angegebene Menge sollte dabei als Richtwert gut passen, kann je nach verwendeter Menge von Tomaten und deren Wassergehalt sowie der Nudelsorte natürlich variieren.

Schmeckt so eine One Pot Pasta?

Natürlich darf man nicht erwarten innerhalb von 15 Minuten eine kulinarische Offenbarung zu kreieren. Nichtsdestotrotz schmeckt die One Pot Pasta, ist flott zubereitet und kann wohl am besten als einfaches, unkompliziertes Gericht verwendet werde, wenn es mal wirklich schnell gehen muss.

Gibt es andere One Pot Gerichte?

Klar, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt ist zum Beispiel eine ‚asiatische One Pot Pasta‘, die zum Beispiel mit Paprika, Erdnüssen, Erdnusspaste, Koriander und Möhren zubereitet wird. Abseits der Pasta-Gerichte gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer Rezepte, die das Attribut „One Pot“ verdienen.

Ich möchte die Nudeln nur ungern mit den restlichen Zutaten zusammen in einem Topf kochen. Wie gehe ich am besten vor?

Einfach zunächst die Nudeln abkochen, abgießen und zur Seite stellen. Anschließend die Zwiebeln und Knoblauch kurz mit etwas Öl anschwitzen und restliche Zutaten zugeben, bis die Tomaten beginnen ein wenig einzufallen. Nudeln unterhaben und fertig.

Falls euch der Artikel gefallen hat, gerne weitersagen!

Kommentare

  1. author sagt

    Oh ja, eigentlich ist das ja schon sehr naheliegend, aber auf die Idee, alles in einem Topf zu kochen, bin ich bislang auch noch nicht gekommen. Aber das werde ich jetzt sicherlich schleunigst nachholen :-)

    Viele Grüße,
    Eva

    • author sagt

      Und inzwischen habe ich es auch schon ausprobiert und es hat nicht nur mir seeeehr gut geschmeckt!! Das Foto von den Nudeln, die ich allerdings noch etwas mit Parmesan aufgebretzelt habe, hab ich grad auch schon auf Facebook gepostet, natürlich inclusive Rezepthinweis :)

    • author sagt

      habe es gerade gesehen! sieht super aus! bei mir sah das ganze irgendwie nicht so ansprechend aus ;). aber geschmeckt hat es und das ist ja das wichtigste!

  2. author sagt

    haha wie genial…ich habe das mal nur mit Tomatensosse probiert und es hat auch geklappt, habe es aber danach nie wieder gemacht. Das sieht so viel leckerer aus und stimmt eigentlich, man kann auch direkt etwas Gemüse dazugeben….Wirklich praktisch wenn man faul ist oder es eilig hat. Behalte ich im Hinterkopf;)
    Liebe Grüsse
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

  3. author sagt

    Klingt interessant! Aber mich hätte jetzt auch mal interessiert, wie das hinterher aussieht. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das wirklich klappt und schmeckt.
    LG Heike

    • author sagt

      naja, man kann sich ja leicht vorstellen wie es ausssieht. ein matschige sauce mit halb gekochten tomaten und nudeln dazwischen ;). das bild oben sieht auf jeden fall ansprechender aus. funkioniert und schmeckt aber auf jeden fall!
      wenn du dem link oben im artikel folgst landest du bei original und dort gibt es auch ein paar bilder vom fertigen essen! ansonsten einfach selber ausprobieren :)

  4. author sagt

    Ich finde das eine coole Sache zu kochen, hab es schon hier und da auf englischen Foodblogs entdeckt und finde es lecker. Wahrscheinlich liegt das an daran, dass die Nudeln die ganze Zeit über beim Kochen schon Knobi, Tomaten und Co. aufnehmen. Dass es da ein Rezept von Martha gibt is ja super:)

  5. Anonym author sagt

    Hallo Arne, eine Frage. Muss der Deckel beim Kochen offen oder geschlossen sein? Das Wasser soll doch verkochen, oder? Oder wird das von den Nudeln auch bei geschlossenem Deckel ganz aufgenommen? Sieht total interessant aus :)

    • author sagt

      mit den mengenangaben oben lässt man den deckel einfach weg, dann sollte die wassermenge ganz gut passen, um die nudeln ausreichend zu kochen. im notfall lieber noch mal wasser nachschütten, als andersherum 😉

  6. author sagt

    Lustige Idee. Eigentlich perfekt für den Campingurlaub oder den Festivalbesuch. Ich kann's mir zwar irgendwie nicht so richtig vorstellen (Basilikum wird beim Kochen doch bitter, oder?) aber das Ganze hat was… PS: Hast Du gesehen, welche Diskussion Du in "Köstlich & Konsorten" auf FB angeregt hast? 😉

    • author sagt

      hallo julia,
      ja so ging es mir auch. habe es dann einfach mal ausprobiert und war positiv überrascht. den basilikum habe auch erst zum schluss hineingegeben. das habe ich oben vergessen dazuzuschreiben ;).
      die diskussion bei köstlich & konsorten habe ich gesehen, mich bisher aber bewusst zurückgehalten. werde aber auf jeden fall noch was dazu schreiben :)

  7. author sagt

    Arne, dein blog ist super. Mach weiter so! Ich habe dein beitrag bei K&K gelesen und vor allem die lächerliche diskussion … lekker ist doch was gefällt, sag ich mal 😉 und sonst ne super idee wenn es mal ganz schnell gehen muss! In meinem thermomix koche ich auch nudeln mit gemüse zusammen gar und es schmeckt super! werde das mal bloggen *grins* lg von Joan

    • author sagt

      vielen lieben dank für die netten worte :). werde auf jeden fall weitermachen und auch weiterhin rezepte veröffentlichen, wie ich das für mich selber vertreten kann! und wie du schon sagst. lecker ist was einem selber gefällt!

  8. author sagt

    Huhu Arne, über diese legendäre Pasta habe ich heute auch geblogt. Natürlich habe ich dich auch verlinkt, da du (bzw. eher dieser Post hier..) sozusagen meine Eingebung warst, dass ich das ja unbedingt mal ausprobieren wollte :) Sehr lecker war´s! Liebe Grüße, Ann-Katrin

  9. author sagt

    WOW, das sieht so erst mal klasse aus … und wenn man als berufstätige Mama abends schnell noch was komplettes auf den Tisch bringen muss … geniale Idee!
    Lassen sich die Mengen hierbei einfach vervielfachen oder könnte das dann "matschig" werden? Sollte ich lieber zwei Töpfe machen?
    Ich werde testen und berichten :)
    LG
    kathy

    • author sagt

      sollte sich eigentlich problemlos auch auf größere mengen erweitern lassen! auf jeden fall einen großen topf nehmen, so dass alles platz zum köcheln hat!

  10. author sagt

    Nachdem dieses Gericht ja in letzter Zeit überall gezeigt wurde, habe ich es gestern auch mal gekocht. Und es war wirklich super! Irgendwie viel würziger und… saußiger als normale Pasta mit Tomatensauce. Sehr lecker und wird es garantiert nochmal geben. :)

    • author sagt

      ja das finde ich auch. vor allem kann man das ganze ja ohne probleme in beliebigen abwandlungen zubereiten. vor allem wenn es wirklich mal schnell gehen muss eine super variante!

  11. author sagt

    Vielen vielen Dank für das Rezept. Ich hatte auf Grund der Jahreszeit leider keinen frischen Basilikum, es hat aber auch mit getrocknetem vorzüglich geschmeckt :-)

    • Arne Ewerbeck author sagt

      Salz und Pfeffer stehen im Rezept. Im „Original“ wird das Ganze einfach geköchelt, bis das Wasser aufgebraucht ist. Daher ist kein Abgießen nötig.
      Alternativ Zwiebel, Knoblauch etwas in Öl andünsten und erst danach die Zutaten zugeben.

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