Hauptspeise/ Vegan/ Vegetarisch

vegane Currywurst mit Potato-Wedges

Wisst ihr was in Deutschland das meistgegessene Mittagessen in Kantinen ist? Richtig: Currywurst.
Leider nicht in dieser absolut bestechenden veganen Variante. Ganz ohne Fleischreste eingewickelt in Darm. Stattdessen aus Gluten, Gewürzen und etwas Wasser. Dadurch, dass die „Würste“ selber gemacht werden dauert das Ganze natürlich ein bisschen länger aber das lohnt in jedem Fall. Außerdem halten sich diese auch ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank. Die Currysoße ist ein wenig aus der Verlegenheit heraus entstanden. Beim nächsten Mal gibt es hier auf jeden Fall eine Variante ohne Ketchup. Ansonsten zum Nachmachen wärmstens empfohlen. Inspiriert von einem Beitrag drüben bei „Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt„.

vegane Currywurst, selbstgemachtmit Kartoffelwedges

5 from 1 reviews
vegane Currywurst mit Potato-Wedges
 
Autor:
Rezepttyp: Fast Food, Currywurst
Zutaten
  • Kartoffelecken
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • Cumin, Chilis
  • Majoran, Basilikum
  • Paprikapulver, Agavendicksaft
  • Olivenöl
  • Currywurst
  • 200 g Gluten
  • 3 Tl Paprikapulver
  • 2 Tl Mexiko-Salsa (Cumin, Zwiebel, Knoblauch, Paprika)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Wasser
  • 2 El Sojasoße
  • 2 El Tomatenmark
  • 1 Tl Senf
  • 2 El Sonnenblumenöl
  • Soße
  • 1 Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Ketchup
  • Salz, Pfeffer
  • Curry, Öl
Zubereitung
  1. Für die Wurst: Gluten, Paprikapulver, Mexiko-Salsa, Salz, Pfeffer und die fein gehackte Koblauch miteinander vermischen. Wasser mit der Sojasoße, Senf, Tomatenmark und Öl vermischen. Sobald sich das Mark gut aufgelöst hat unter die Glutenmasse heben.
  2. Mit der Hand zu einem Teig kneten. Die Konsistenz sollte leicht „gummiartig“ werden, so dass man ohne Probleme eine Kugel formen kann.
  3. Aus der Masse vier Teile bilden und kleine Kugeln formen. Anschließend durch wiederholtes Ausrollen in einer Richtung eine „Wurstform“ bilden. Jeweils in eine Alufolie geben und die Enden zudrehen. Darauf achten, dass die Wurst nicht allzu straff eingewickelt wird, da diese beim Ausbacken später noch ein wenig aufgeht.
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für knapp eine Stunde ausbacken.
  5. Für die Kartoffelecken: Kartoffeln gründlich (!) reinigen und anschließend je nach Größe vierteln oder achteln und in eine Schüssel geben. Etwas Olivenöl und Agavendicksaft hinzugeben und die Kartoffeln darin schwenken bis diese von allen Seiten benetzt sind. Restliche Gewürze nach persönlicher Vorliebe hinzugeben. Bei mir war es: Cumin, eine getrocknete, fein gehackte Chilischote, Majoran, Basilikum sowie Salz und Pfeffer.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 25 Minuten goldbraun backen.
  7. Für die Soße: Zwiebel fein hacken und mit ein wenig Öl anschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und kurz erhitzen lassen. Mit einem Schuss Wasser ablöschen und etwas Ketchup hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.
Ergibt mit den obigen Mengenangaben zwei gute Portionen

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16 Kommentare

  • Antworten
    Elly
    1. Juli 2012 at 11:39

    was is denn gluten?!
    is damit tofu oder seitan gemeint? 🙂

    • Antworten
      The Vegetarian Diaries
      1. Juli 2012 at 12:16

      gluten ist der sammelbegriff für die in verschiedenen sorten mehl enthaltenen proteine.
      durch zugabe von wasser erhält man dann im prinzip seitan.
      man "spart" sich durch kaufen des glutens somit das etwas aufwendigere auswaschen aus dem mehl selber.

  • Antworten
    Sarah-Maria
    1. Juli 2012 at 12:39

    Hach. Lecker. Mist das heute Sonntag ist und ich nix einkaufen kann, sonst würde ich es auf der Stelle nachkochen. 😀

  • Antworten
    void
    1. Juli 2012 at 12:52

    Das wär ja auch mal was!
    Verständnisfrage: alle Würste in eine Folie oder jede Wurst einzeln verpacken?

  • Antworten
    Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt
    2. Juli 2012 at 7:53

    Freut mich, dass du das Rezept magst. Sehr lecker sieht deine Wurst aus.

  • Antworten
    Evelin Monschein
    6. November 2012 at 13:39

    Sieht super gut aus. Werde ich demnächst versuchen.

  • Antworten
    Tanja K
    25. Juli 2013 at 4:43

    wo kann man denn gluten kaufen??? würde es gerne mal nachkochen, weil ich curry-wurst so gerne mag….

    • Antworten
      vegetarian
      25. Juli 2013 at 6:21

      habe es damals im reformhaus gekauft. mittlerweile findest du aber auch häufiger mal die "seitan-fix" produkte, die es in dem ein oder anderen bio-markt gibt. ansonsten gibt es natürlich jede menge online-shops, in denen man bestellen kann.

    • Antworten
      Tanja K
      1. August 2013 at 6:18

      ah, danke! werde mal im reformhaus nachfragen, meine monatliche vegane bestellung ist gerade raus…. :-/
      danike für den tipp! 🙂

  • Antworten
    deftige Kartoffelsuppe mit Käsekrainern
    23. Juli 2015 at 16:32

    […] Von einer der letzen alles-vegetarisch Bestellungen lagen im Kühlschrank noch ein paar vegane Käsekrainer. Stellte sich die Frage was man mit Ihnen anstellt. Zum Grillen hat es zeitlich irgendwie nicht gepasst bzw. das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Da es eine Suppe hier auch schon länger nicht mehr gegeben hat wurde die Wurst kurzerhand ertränkt. Dies hat vor allem auch den Vorteil, dass man mit der Suppe in der Regel ein Gericht hat, bei dem man weiß ob es dem persönlichen Geschmack entspricht oder nicht. Bei veganen / vegetarischen Würstchenalternativen kann man das ja leider nicht immer behaupten. Auch die Käsekrainer machen hier keinen Unterschied. Der Geschmack ist, nennen wir es, sehr eigen. Ein paar Stücke in der Suppe haben durchaus gut gepasst, aber mehr als eine halbe Wurst muss es davon auch nicht sein. Werden nicht noch mal mitbestellt, lieber selber machen!  […]

  • Antworten
    Anna
    28. November 2016 at 19:38

    Das Rezept klingt echt gut, ich war zu meiner Fleischzeit ein Fan von Currywurst, und die ist es auch die mir wirklich fehlt! Aber den Seitanteig in Alufolie wickeln und bei 180 ° eine Stunde lang erhitzen!? Da verzichte ich lieber, so schwer es auch fällt! Könnte man die Seitanwurst nicht auch anders garen?

    • Antworten
      Arne
      27. März 2017 at 14:59

      Du kannst die Wurst auch einfach in Backpapier rollen und gut verschließen. Daran denken, mit einer Gabel oder spitzem Messer ein paar Öffnungen hineinzustechen.

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